GEMS-JAZZ: Jeremy Pelt "Make Noise!" Quintet

Fr  13.10.2017 - 20:30 Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Kulturzentrum GEMS
Mühlenstraße 1378224 Singen
Eintrittspreis
€ 20,-
Veranstalter
Jazzclub Singen
E-Mail an den Veranstalter
Vorverkauf
Kulturzentrum GEMS/Buchhandlung Lesefutter
Vorverkaufspreis: € 19,-; Reservierung: karten@jazzclub-singen.de

JEREMY PELT                  TRUMPET

VICTOR GOULD               PIANO

VICENTE ARCHE              BASS

JONATHAN BARBER        DRUMS

JACQUELENE ACEVED     PERC.

EIN QUINTETT DER EXTRAKLASSE AUS NEW YORK

MODERN BOB AT ITS VERY BEST  

Der im Jahr 1976 in Kalifornien geborene Jazz-Trompeter und Flügelhornist JEREMY PELT , der fünf Jahre hintereinander „Rising Star“ auf der Trompete im Downbeat Magazin war, nimmt einen beneidenswerten offenen Raum in der modernen Jazzlandschaft ein. Er spielt in der Tradition der Hardbop-Legenden Lee Morgan und Freddie Hubbard. Auf seinen zahlreichen CDs unter eigenem Namen frönt er einem modernen, akustischen Post-Bop mit Ausflügen in andere Stilrichtungen. Auf seiner neusten CD „MAKE NOISE!“ auf dem amerikanischen Label High Note, aber auch auf dem Album „TALES, MUSINGS AND OTHER REVERIES“ spielt er auf allerhöchstem Niveau. Begleitet wird er in Singen von dem hochtalentierten Pianisten VICTOR GOULD, dem Bassisten VICENTE ARCHER, dem Schlagzeuger JONATHAN BARBER und der Percussionistin JACQUELENE ACEVEDO. Alle Musiker kommen zum ersten Mal zum Jazzclub nach Singen. Gemeinsam nehmen sie eine intime Annäherung an expansive Post-Bop Zeiten in Angriff, die die Zeit zwischen Miles Davis 60er und Terence Blanchards frühen 80er Alben umspannt. Jeremy Pelt hat einen breiten, warmen Trompetenton, seine Soli sind hochmodern und halten den Zuhörer in Atem. Unterstützt wird er dabei vor allem von seinem Pianisten Victor Gould, der diese Soli mit einer funkelnden Zartheit begleitet, die an den späten Mulgrew Miller erinnert. Durch die Percussionistin Jacquelene Acevedo bekommt die Musik auch einen starken „Afro-Latin“ Einfluss, was man besonders auf dem Salsa  beeinflussten Stück „Bodega Social“ hört. Ein weiteres ist der Pop-Ikone Prince gewidmet, und auf dem Stück „Cry Freedom“ übertrifft er den kantigen, klassisch beeinflussten Stil der „Black Codes“ Ära eines Wynton Marsalis. Er hat auch ein offenes Ohr für schöne Melodien, was er auf „Your First Touch…“ unter Beweis stellt. Eine sinnliche Jazz-Ballade, die auch auf einem Leonard Cohen Album auftauchen könnte. Der Jazzclub bietet allen Fans diese einmalige Chance, einen herausragenden Trompeter der aktuellen amerikanischen Jazzszene und seine hochkarätig besetzte Band zu entdecken.