Rivinius-Klavierquartett

Sa  29.11.2014 - 20.00 Uhr
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Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur und Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen +49 (0)7731 85-262/-504
Vorverkaufspreis: 24,50/20,00/15,00 €
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Werke von Mozart, Blomenkamp und Fauré
1. Kammerkonzert 2014/15

Paul Rivinius, Klavier
Siegfried Rivinius, Violine
Benjamin Rivinius, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello

Künstlersekretariat Astrid Schoerke, Hannover

Einführung mit dem Musikwissenschaftler Prof. em. Dr. Helmut Weidhase
um 19.15 Uhr

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll KV 478

THOMAS BLOMENKAMP (*1955)
Toccata, Tombeau und Torso (2010)

GABRIEL URBAIN FAURE (1845–1924)
Klavierquartett Nr. 2 in g-Moll op. 45

Paul Rivinus (Klavier), 1970 geboren, bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München sowie Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte sein Klavierstudium bei Raymund Havenith fort. 1994 belegte er die Meisterklasse von Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München, die er 1998 mit Auszeichnung abschloss. Paul Rivinius war langjähriges Mitglied im Bundesjugendorchester und im Gustav-Mahler-Jugendorchester. Bis 2010 unterrichtete er als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin.

Siegfried Rivinius (Violine), 1961 geboren, erhielt den ersten Violinunterricht im Alter von zehn Jahren. Er kam rasch zu Henri Lewkowicz an die Musikhochschule des Saarlandes. 1981 wechselt er zu Ulf Hoelscher an die Musikhochschule Karlsruhe. Nach der Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester (1979-81) war Siegfried Rivinius vier Jahre Erster Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie (1982-85). Seit 1985 ist er als Erster Konzertmeister bei den Duisburger Philharmonikern (Orchester der Deutschen Oper am Rhein) engagiert. Dort spielte er 1990 die Uraufführung des für ihn komponierten Violinkonzertes („...quasi un concerto...“) von Wilfried Maria Danner.

Benjamin Rivinius (Viola), 1976 geboren, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht. Er studierte unter anderem bei Ulrike Dierick in Saarbrücken und Ida Bieler in Düsseldorf. Als Mitglied im Bundesjugendorchester war er in den Jahren 1993 bis 1997 auch als Konzertmeister tätig. Anschließend spielte er im Gustav-Mahler-Jugendorchester und war Solo-Bratschist im Jugendorchester der Europäischen Union (European Union Youth Orchestra, EUYO). Von 1997 bis 2003 studierte Benjamin Rivinius  Viola bei Hariolf Schlichtig an der Musikhochschule München, wo er sein Studium nach der Meisterklasse abschloss. 1994 gewann er den internationalen Jugendwettbewerb in Luxemburg, 2001 ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb. In den Jahren 2000 und 2001 war Benjamin Rivinius Solo-Bratschist der Camerata Salzburg, von 2001 bis 2005 Erster Solo-Bratschist des Berliner Sinfonie-Orchesters. Seit 2005 ist er Erster Solo-Bratschist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, der heutigen Deutschen Radio-Philharmonie.

Gustav Rivinius (Violoncello), 1965 geboren, begann sein Cellostudium bei Hermann Dirr in München. Diesem folgte als Lehrer für viele Jahre Ulrich Voss in Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er dort bei Claus Kanngiesser, später bei David Geringas in Lübeck, dann an der Juilliard School in New York bei Zara Nelsova und zuletzt bei Heinrich Schiff in Basel. Gustav Rivinius gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. 1990 erhielt er den 1. Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Dieser Auszeichnung, die zum ersten Mal einem deutschen Musiker verliehen wurde, folgten nun zahlreiche Konzertauftritte in bedeutenden Musikmetropolen im In- und Ausland. Seit 1998 unterrichtet Gustav Rivinius als Professor an der Musikhochschule des Saarlandes.



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