infans-Konzept

Alle städtischen Kindertageseinrichtungen in Singen arbeiten nach dem infans-Konzept und setzen auf diese Weise den Orientierungsplan um.

Das infans-Konzept wurde von Beate Andres und Hans-Joachim Laewen vom Institut für angewandte Sozialisationsforschung / Frühe Kindheit e. V., Berlin,  entwickelt und wird in mehreren Bundesländern als pädagogisches Handlungskonzept in Kindertageseinrichtungen eingesetzt.

Ziel des infans-Konzeptes ist, den Anschluss an international anerkannte Standards in der Elementarpädagogik und in der Praxis der Kindertageseinrichtungen zu erreichen und Kindern  in ihren frühen Bildungsprozessen zu ermöglichen, alle Talente, Kräfte und Ressourcen, die sie mitbringen, auf einem höchstmöglichen Niveau entfalten zu können.

Grundlage des infans-Konzeptes ist der positive Blick auf das Kind. „Das Konzept zeigt Wege auf, wie Kinder in ihren Bildungsprozessen von Erwachsenen im sozialen Gefüge der Gruppe begleitet und herausgefordert werden können".1 

Den pädagogischen Fachkräften stehen 7 verschiedene Beobachtungsbögen zur Verfügung. Jedes einzelne Kind wird mit diesen Instrumenten beobachtet. In einem persönlichen Portfolio werden die Beobachtungen und Entwicklungsprozesse jedes Kindes festgehalten. Auf diese Beobachtungen aufbauend und im fachlichen Austausch mit dem Team werden die Bildungsthemen im Dialog mit dem Kind erarbeitet, beantwortet und vertieft.

Die pädagogischen Fachkräfte gestalten die „Spielräume" und entwickeln Bildungsangebote für das einzelne Kind und die Gruppe.

Die Beobachtungsergebnisse und die sich daraus ergebenden Bildungsangebote werden mit den Eltern ausführlich besprochen. Dabei wird von einer Erziehungspartnerschaft von Eltern und Mitarbeitenden ausgegangen.

 

1 Arbeitshilfe des Kommunalverbandes Jugend und Soziales, Handreichung zum infans-Konzept der Frühpädagogik, Stuttgart 2006, Seite 3 


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