Osteuropäische Pflegekräfte im häuslichen Bereich

Osteuropäische Pflegekräfte für daheim – grundsätzlich hört es sich ideal an: Eine 24-Std. Pflege und das im häuslichen Umfeld. Es ist immer jemand da, der sich kümmert, alles erledigt und im Notfall schnell Hilfe rufen kann. Eine entsprechend ausgebildete deutsche Pflegekraft ist in dieser Form jedoch nicht ohne weiteres finanzierbar und noch dazu schwer zu finden.

Vermittlungsagenturen werben für kostengünstiges Pflegepersonal, welches meist im Vier-Wochen-Rhythmus ausgetauscht wird – im Wechsel stehen also zwei Pflegekräfte zur Verfügung. Die Preise richten sich meist nach den vorhandenen Sprachkenntnissen der jeweiligen Kräfte. Hinzu kommen oft Kulturunterschiede, dessen man sich bewusst sein sollte. Die Erfahrungen der Kunden sind sehr unterschiedlich.

Qualifizierte Kräfte aus dem Ausland dürfen Arbeitsverträge mit Pflegebedürftigen oder ihren Angehörigen abschließen. Sie sind somit nicht mehr an Vermittlungsagenturen gebunden.

Hierbei gibt es jedoch eine Vielzahl von Regelungen zu beachten, mit denen Betroffene und ihre Angehörigen meist überfordert sind. Es gilt, Gesetze zu beachten, wie beispielsweise das Arbeitszeitgesetz oder das Arbeitsschutzgesetzt, sodass es gründlicher Information bedarf, bevor man sich für solch einen Schritt entscheidet.

Das Seniorenbüro stellt Checklisten als Entscheidungshilfen und entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung.


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