Neues vom Projekt: "Wir wollen heute die Weichen stellen"

Was können wir tun, um den privaten Energiekonsum zu reduzieren, diese Frage stellen sich 20 Familien (Haushalte), je 10 aus Singen und Radolfzell, bei ihren regelmäßigen Treffen. Jeder denkt da gleich ans Stromsparen und Dachdämmen. Doch weit gefehlt: Sicher sind das Themen, die stark zu Buche schlagen, aber wie sieht es denn mit dem Autofahren aus oder der Flugreise nach Übersee? Aber es gibt noch weitere Fragestellungen, so u.a.: Wie sind meine Ernährungsgewohnheiten? Was kaufe ich an Gebrauchsgegenständen ein, benötige ich sie tatsächlich?

Mit solchen und vielen weiteren Fragen haben sich die Familien bei den ersten Treffen beschäftigt und für sich eine sogenannte CO2-Bilanz erstellt - eine Bestandsaufnahme, die zeigt wie viel man tatsächlich an Energie verbraucht und was dies an produziertem CO2 bedeutet. Eine CO2-Bilanz kann übrigens jeder auch für sich zu Hause machen:

www.ecospeed.ch.

Die ersten beiden Treffen brachten bereits ganz konkrete Anregungen, was man im Alltag ändern kann, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Das beste Beispiel ist der Standby- Modus bei Elektrogeräten. Und dann gibt es die versteckten Stromfresser, denen man mit einem Messgerät auf die Spur kommen kann. Eine Erkenntnis steht bereits fest: Wir sind noch weit von den 2000 Watt pro Kopf und Jahr entfernt, „aber wir sollten guten Mutes sein, heute die Weichen zu stellen, damit unsere Kinder dem nahe kommen und davon profitieren“.

Die nächsten Treffen werden sich jeweils intensiv mit den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum beschäftigen. Experten will man dazu hören, konkrete Vorschläge diskutieren (weitere Infos unter www.singen.de, dort Bürgerservice, Energie und Klimaschutz).

Bild: Moderator Reinhard Zedler (stehend rechts) im Gespräch mit den Teilnehmern des Projekts „Die 2000-Watt-Familie“.


Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung X