Meldung des Polizeipräsidiums Konstanz vom 23.06.2019

Konstanz - Diebstahl von Fahrrädern  
Ein Notruf erreichte die Polizei in Konstanz am Sonntagmorgen gegen 05 Uhr. Eine Zeugin konnte mehrere Personen beobachten, wie sie vor dem Gebäude Mainaustraße 41 ein Fahrrad entwendeten. Durch eine sofort eingeleitet Fahndung konnten die Diebe auf dem Salzberg in Konstanz festgestellt werden. Die vierköpfige Personengruppe führte die Fahrräder mit sich mit. Alle gaben übereinstimmend an, dass sie auf dem Heimweg, die nicht verschlossenen Fahrräder mitgenommen hätten, um schneller voran zu kommen. Die Fahrräder wurden an die Diebstahlsorte zurück verbracht. Die Beschuldigten müssen nun mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Konstanz rechnen.

Konstanz - Gefährliche Körperverletzung  
Zu einer gefährlichen Körperverletzung musste eine Streife des Polizeireviers Konstanz am Sonntagmorgen, kurz nach 05 Uhr, ausrücken. Auf dem Parkplatz einer Diskothek in der Max-Stromeyer-Straße sprang ein 32-jähriger alkoholisierter Mann, seinem ebenfalls erheblich alkoholisiertem 41-jährigem Kontrahenten, ohne jegliche Vorwarnung in den Rücken, so dass dieser zu Boden fiel und sich mehrere Schürfwunden zuzog. Damit war der Angriff für den Täter aber noch nicht beendet. Erst nachdem der Beschuldigte seinem, am Boden liegenden Opfer, noch zwei Mal mit dem Füßen in Richtung des Kopfes trat, wobei zumindest ein Schlag den Kopf traf, nahm dieser von weiteren Angriffen abstand. Der Verletzte wurde mittels eines Rettungswagens ins Klinikum Konstanz verbracht um ärztlich behandelt zu werden.

Konstanz - Psychisch auffällige Person täuscht Straftat vor  
Am Sonntagmorgen, kurz nach 02 Uhr, informierte eine männliche Person über Notruf das Führungs- und Lagezentrum in Konstanz darüber, dass in einem Hotel am Obermarkt in Konstanz ein Schuss gefallen sei. Weiterhin teilte der 49-jährige mit, dass auch er von dem vermeintlichen Täter, welcher eine Langwaffe mit sich führe, in dergestalt bedroht wurde, als dass dieser ihm gegenüber äußerte, ihn "abzuknallen". Die Tatörtlichkeit wurde unverzüglich mit einer Vielzahl von Streifenbesatzungen aufgesucht. Vor Ort konnte der Mitteiler vor dem Hotel angetroffen werden. Abermals bestätigte er seine Angaben. Ein mittlerweile ausgelöster Brandalarm in dem besagten Hotel sorgte zusätzlich für Aufregung. Alle Hotelgäste verließen das Domizil, welches im Anschluss durch die Kräfte der Polizei durchsucht wurde. Abschließend musste festgestellt werden, dass der leicht alkoholisierte Mitteiler wohl einer psychischen Krankheit unterliegt und den Sachverhalt frei erfunden hatte. Eine Meldung an die Staatsanwaltschaft wird gefertigt.

Singen - Gefährliche Körperverletzung unter alkoholisierten Eheleuten   
Am frühen Samstagabend, kurz nach 18 Uhr, musste eine Streife des Polizeireviers Singen, zu einem Ehestreit in die Hauptstraße in Singen, ausrücken. Warum es zu den Streitigkeiten kam, konnten die Beteiligten nicht nennen. Nachdem die Streife zwei Alkoholtests durchgeführt hatte, konnte offenkundig die Ursache im Alkohol gefunden werden. Zum Sachverhalt konnte zweifelsfrei ermittelt werden, dass sich die Frau während des Streits mit einem Brotmesser bewaffnete und mit diesem auf ihren Ehemann zuging. Der Geschädigte konnte eine Verletzung an der Hand vorweisen. Da die Ehefrau auch der Polizei gegenüber immer aggressiver wurde und einem Wohnungsverweis nicht nachkam musste sie schlussendlich in Gewahrsam genommen werden, um ihren Rausch auf dem Revier auszuschlafen.

Stockach - Unkonventionelle Art um an Geld zu gelangen  
Bislang unbekannte Täterschaft versuchte im Zeitraum von Freitagabend  ca. 19 Uhr bis Samstagmorgen ca. 08:30 Uhr, eine Schutztüre eines Geldautoamten in Stockach in der Schillerstraße aufzubrechen. An Geld gelangte die Täterschaft nicht. Dafür entstand Sachschaden zwischen 3000,-- bis 4000,-- Euro.
Zeugen die verdächtige Personen beobachtet haben mögen sich beim Polizeirevier Stockach, unter der Telefonnummer 07771 93910, melden.

Tengen - Tödlicher Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Motorrads
Am heutigen Spätnachmittag, gg. 17:15 Uhr, wurde auf der B314, zw. Blumberg-Kommingen(Schwarzwald-Baar-Kreis) und Tengen (Lkrs. Konstanz), ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Beteiligt waren hier ein Motorrad, BMW F800, also auch ein Pkw VW Tiguan mit Schweizer Zulassung. Der Krad-Lenker befuhr die B314 kommend von Kommingen in Richtung Tengen. In einer leicht abschüssigen Rechtskurve gelangt das Motorrad nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit einem ordnungsgemäß entgegen kommenden Pkw VW. Durch die Wucht der Kollision wird der 30-jährige Motorradlenker derart schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstirbt. Auch zwei der vier Insassen des Pkw, ein 74-jähriger Fahrer und eine 65-jährige Mitfahrerin werden leicht, in Form von Prellungen, verletzt. An dem Krad entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Auch am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Unfallstelle musste in der Zeit von 17:20 Uhr bis 21:55 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Straßenmeisterei Engen-Welschingen umgeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter bestellt, welcher vor Ort seine Ermittlungen zum Unfallhergang und der Ursache, aufnahm. Neben der Polizei war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug mit Notarzt, sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 11 und dem Schweizer Rettungshubschrauber "Lionone" der Air Alpine Ambulance (AAA), als auch die Feuerwehr Tengen, im Einsatz.


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