Meldung der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom 05.03.2019

Konstanz - Beeinträchtigung des Bahnverkehrs durch Sturmtief
Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Konstanz kam es in Folge des gestrigen Sturmtiefs zu nur leichten Beeinträchtigungen im Zugverkehrs. Auf der Strecke Wangen im Allgäu (Landkreis Ravensburg) - Hergatz im Landkreis Lindau (Bodensee) kollidierte ein Zug mit einem umgestürzten Baum. Personen wurden dabei nicht verletzt. Es kam in der Folge punktuell zu Verspätungen, einer Umleitung sowie einem Teil-Zugausfall. Auch auf der Strecke Wangen-Nord stürzte ein Baum in Folge des Sturms auf die Gleise. Hierbei kam es zu keinerlei Beeinträchtigungen, da es sich bei dem Streckenabschnitt derzeit um  eine Baustelle handelt.

Gesuchte Person im Fernreisebus festgestellt
Eine gesuchte Person stellte die Bundespolizei am gestrigen Dienstagabend bei Überprüfungen in Bietingen (Landkreis Konstanz) in einem Fernreisebus aus Italien fest. Gegen den 36-Jährigen lag im polizeilichen Fahndungssystem ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen vor. Hintergrund war eine rechtskräftige Verurteilung des Amtsgerichts Aachen aus dem Jahr 2013 wegen Betruges, Sachbeschädigung und Diebstahls. Der Verurteilte hatte die geforderte Geldstrafe bisher nicht vollends bezahlt und war zudem unbekannten Aufenthalts. Daher erließ die Staatsanwaltschaft schließlich den Vollstreckungshaftbefehl. Gestern bezahlte der Mann die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1.485.- EUR sogleich, so dass der deutsche Staatsangehörige eine 99-tägige Ersatzfreiheitsstrafe noch abwenden konnte.

Deutsch-Schweizer Fahndungseinsatz im Bodenseeraum

Gestern Abend führte die Bundespolizei, der deutsche Zoll sowie das Schweizer Grenzwachtkorps wieder eine gemeinsame Fahndungsaktion zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität im Bodenseeraum durch. Die Kontrollen fanden - ohne besonderen Anlass - beidseits der Grenze bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Tages statt. Sie erfolgten auf deutscher Seite in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen. Ferner in der Schweiz in den Kantonen Schaffhausen, Zürich und Thurgau. Insgesamt wurden über 100 Personen überprüft. Dabei sind auf deutschem Hoheitsgebiet nicht nur Fahndungsausschreibungen, sondern auch Straftaten (u. a. Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und ein Fall der Schwarzarbeit) aufgedeckt worden. Eine gesuchte Person wurde vorübergehend festgenommen. Die Zusammenarbeit zwischen den in- und ausländischen Sicherheitsbehörden war wie gewohnt vertrauensvoll und kooperativ.


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