Infoveranstaltung zur Fällung des Eschenbestandes entlang der Zugangswege zur Festung Hohentwiel am Montag, 14. Januar, um 13 Uhr auf der Domäne Hohentwiel

Eine Infoveranstaltung zur Fällung des Eschenbestandes entlang der Zugangswege zur Festung Hohentwiel findet am Montag, 14. Januar, um 13 Uhr auf der Domäne Hohentwiel statt. Das Kreisforstamt lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.

Das Kreisforstamt fällt ab Montag, 21. Januar, einen Großteil des Eschenbestandes entlang der Zugangsstraße bzw. der Zugangswege zur Festung Hohentwiel. Sind die Eschen im Bereich des Hohentwiels doch massiv durch eine Pilzerkrankung geschädigt. Herabfallende Äste und umstürzende Bäume stellen eine zunehmende Gefährdung für die Besucher der Festung dar. Während des Fällens müssen die Zufahrtsstraße und die Wege zur Festung gesperrt werden.

Die Landesbetriebe Vermögen und Bau sowie ForstBW haben sich aufgrund der Gefährdungslage dazu entschlossen, die betroffenen Esche in Abstimmung mit der Naturschutzverwaltung zu fällen, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Die Pilzerkrankung hat das sogenannte Eschentriebsterben zur Folge, auch bekannt als Eschenwelke. Diese schwere Baumkrankheit verursacht ein ursprünglich in Ostasien vorkommender Pilz (Hymenoscyphus pseudoalbidus). Vermutlich wurde der hoch infektiöse Krankheitserreger zu Beginn der 1990er Jahre mit Pflanzenmaterial nach Europa eingeschleppt, wo er sich epidemisch ausbreitet(e). Mittlerweile hat sich der Pilz in 22 Ländern Nord-, Ost- und Mitteleuropas etabliert. Das Eschentriebsterben befällt Altbäume gleichermaßen wie Jungpflanzen.

Bis heute sind keine wirkungsvollen Maßnahmen gegen diese Krankheit bekannt und die Existenz der Esche als wertvolle Baumart ist bedroht.

Foto: Stadt Singen


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