Demokratie Leben

Impressionen

 

Die Singener Kriminalprävention der Stadt Singen wird im Rahmen des Bundesprogramms

Demokratie leben!
Aktiv gegen Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.demokratie-leben.de

  • Fördermöglichkeiten
     
  • Mitmachen 
    Was wird gefördert und wie kann ich mitmachen?
    Der Singener Kriminalprävention stehen in 2017 100.000 Euro zur Unterstützung für Projekte, Veranstaltungen und Aktionen zur Verfügung. Einzelne Maßnahmen können mit bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Das Jugendforum erhält jedes Jahr 5.000 Euro extra für eigene Projekte und Aktionen. Auch Sie selbst können sich am eigenen Projekt finanziell beteiligen. Es wird sogar gerne gesehen, wenn Sie das tun. Es ist aber keine Voraussetzung, um mitmachen zu dürfen.
    Welche Maßnahmen gefördert werden, darüber entscheidet der Begleitausschuss. In diesem Begleitausschuss sind mehr als 10 Personen vertreten, es sind VertreterInnen des Bündnis unterm Hohentwiel.

    Sie kommen zum Beispiel aus der Politik und der Verwaltung, aus den Wohlfahrtsverbänden und Schulen, aus der Kinder- und Jugendarbeit. Auch Ehrenamtliche sind im Begleitausschuss dabei.
    Alle eingereichten Anträge, die zu einem der folgenden 3 Ziele passen, haben besonders gute Chancen, gefördert zu werden:

    Ziel 1: Kinder und Jugendliche beteiligen
    Ziel 2: Gegen Gewalt, Rassismus und Menschenfeindlichkeit einsetzen
    Ziel 3: Gemeinsam einen guten Umgang miteinander entwickeln

    Sie können auch einen Antrag stellen, der zu einem anderen Thema aus dem Bundesprogramm passt. Das ist zum Beispiel:

    •   Extremismus/Terrorismus
    •   Demokratiefeindlichkeit
    •   politisierte bzw. vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierte Gewalt
    •   politische Radikalisierung
    Sie möchten einen Antrag zur Förderung stellen oder sich beraten lassen?
     
    Melden Sie sich bei der Koordinierungs- und Fachstelle bei der Singener Kriminalprävention (SKP) unter der Telefonnummer 07731/85-544 oder mit einer E-Mail an: skp@singen.de

Antragsformular 2019

Antrag stellen
Infos, Hilfe und Tipps zur Antragstellung

Haben Sie eine Projektidee?
Möchten Sie ein Projekt durchführen, dass den genannten Zielen entspricht?

Wer kann einen Antrag stellen?

Vereine, Verbände und Initiativen sind eingeladen sich mit ihren Projekten, die in der Stadt Singen stattfinden sollen, für die Förderung zu bewerben und einen Antrag an den Begleitausschuss zu stellen. Der Begleitausschuss entscheidet dann, ob das Projekt im Rahmen des Lokalen Förderfonds durchgeführt wird.
Als Antragsteller und Zuwendungsempfänger für die Einzelprojekte kommen grundsätzlich alle nichtstaatlichen Organisationen in Betracht, die die fachlichen Voraussetzungen für die geplanten Projekte erfüllen.
Für Projekte, die in Kooperation mehrerer Träger durchgeführt werden, wird nur ein Projektantrag eingereicht.

Wie wird ein Antrag gestellt?
Der Antrag auf Durchführung eines Einzelprojekts wird an die lokale Koordinierungsstelle (Singener Kriminalprävention) gerichtet.

Ein vollständig ausgefüllter Antrag mit rechtskräftiger Unterschrift und transparenter Kostenaufstellung muss eine Woche vor einer Sitzung des Begleitausschusses der Koordinierungsstelle in digitaler und schriftlicher Form vorliegen. Aus der Bewerbung ergibt sich kein Anspruch auf Förderung des Einzelprojekts.

Nach welchen Kriterien werden Anträge bewilligt?
Der Begleitausschuss wird dann über den Antrag diskutieren und entscheiden.
Dabei liegen verschiedene Kriterien zugrunde:

•  Das Projekt soll in Singen durchgeführt werden.
•  Das Projekt soll sich in gleichem Umfang an weibliche und männliche Teilnehmende
    richten oder eine explizite Geschlechterausrichtung haben.
•  Eine vielfältige Kooperation ist erwünscht.
•  Das Projekt strebt eine Nachhaltige auf Dauer angelegte Wirkung im Verhalten bei
    den Teilnehmenden an.

Weitere Kriterien können bei der Koordinierungs- und Fachstelle erfragt werden!

Wichtig bei der Antragstellung sind genaue Überlegungen, welche Ziele mit dem Angebot verfolgt werden und mit welchem Konzept die Ziele erreicht werden sollen. Hierzu ist es auch notwendig, bis zu drei Indikatoren zu benennen, bei deren Erfüllung ein Projekt als Erfolg bewertet werden kann. Diese sollen messbar und überprüfbar sein.

Benötigen Sie Hilfe! bei der Antragstellung? Dann kontaktieren Sie uns!

 

Quelle Regiestelle "Demokratie leben!" /Andreas Schickert

 

Demokratie leben!

Was bisher lief und was noch läuft:

2. Demokratiekonferenz am 22. November 2017

Rückblick: 1. Demokratiekonferenz im Singener Ratssaal

Am Donnerstag, 01. Dezember 2016 fand die erste Demokratiekonferenz in Singen statt. Der Einladung der Singener Kriminalprävention waren über 60 Interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Die Demokratiekonferenz wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durchgeführt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt dieses Förderprogramm.
Die Singener Kriminalprävention erhält aus dem Bundesprogramm Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro für die kommenden fünf Jahre.
„Die verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt bieten die Chance zur Stärkung repräsentativer Demokratie“, betonte Oberbürgermeister Bernd Häusler in seiner Begrüßungsrede im Singener Ratssaal. Nach den Grußworten des  OB hielt Dr. Heinz Kapp, Diplompädagoge und Mitinitiator des Projektes Stolpersteine in Singen, ein Impulsreferat zum Thema Demokratie. Heinz Kapp nahm die Zuhörer mit auf eine interessante zeitgeschichtliche Reise der Demokratieentwicklung von der Nachkriegszeit bis heute.
Marcel Da Rin von der Singener Kriminalprävention (SKP) erläuterte dann die Inhalte des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und lud anschließend die Anwesenden in das Worldcafé mit den Themenschwerpunkten Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Extremismus, Gewalt und Zivilcourage ein. An vier Stationen, die von Fachleuten des Jugendreferates, der Mobilen Jugendarbeit, dem Referat Integration und der Caritas betreut wurden, kam es zu regen und konstruktiven Diskussionen. Angsträume, Probleme und Handlungsbedarfe in Singen wurden offen angesprochen,  ebenso aber auch Projekte, Initiativen und Aktionen die vorbildlich sind. Viele Teilnehmer äußerten, dass das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen in Singen nahezu problemlos gelinge, Rassismusprävention dennoch verstärkt werden müsse. Hierzu solle man die Aufklärung an den Schulen forcieren, war eine Forderung.
Die Ergebnisse der ersten Demokratiekonferenz werden nun komprimiert zusammengetragen. Sie sind richtungweisend für weitere Aktionen der Präventionsarbeit in Singen. Die Ergebnisse der 1. Demokratiekonferenz sind nachfolgend aufgeführt. Die SKP wird im Frühjahr 2017 eine weitere Demokratiekonferenz durchführen, es sind zwei pro Jahr vorgesehen.

Infos erteilt die Singener Kriminalprävention (SKP), Telefon 07731/85-544,
E-Mail skp@singen.de,  Stadtverwaltung Singen, Freiheitstraße 2

Eckpunktepapier der 1. Demokratiekonferenz

Bilder zur Veranstaltung


Workshop
Interkulturelle Kompetenz Teil II

Dienstag, 26. Juli 16, 18.00 bis 21.00 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Singen

Die Singener Kriminalprävention und die Kommunale Integration Singen veranstalten den Workshop „Interkulturelle Kompetenz Teil II“ mit dem Kommunikationsfachmann
Mark Bottke.
Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.
Nachdem der erste Teil dem Einstieg in die Thematik diente (persönliches Kompetenzprofil, Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation, Standhaftigkeit und
Status-Spiele), werden beim zweiten Teil die Vertiefungswünsche der Teilnehmer/innen
im Mittelpunkt stehen:
Zunächst geht es um die Vermittlung von interkulturellem Verständnis. Entsprechend werden bestehende Hintergründe erläutert. Dazu zählen Gründe für Migration (Pull- und Push-Faktoren), Auswirkungen der Fluchtbiografie auf den Lebensalltag, Autonomie und Autonomieverlust, sowie daraus resultierende Grundsätze für den (pädagogischen) Alltag.Im aktiven Teil geht es um Praxistipps, wie beispielsweise das Erkennen möglicher kulturelle Unterschiede in der nonverbalen Kommunikation.
Gemeinsam werden abschließend mögliche Handlungs- und nützliche (interkulturelle) Kommunikationsstrategien diskutiert. An dieser Stelle können auch eigene Erfahrungen mit eingebracht und reflektiert werden.
Im Anschluss erhalten die Teilnehmer_innen auf Wunsch wieder die Inhalte des Abends als PDF-Dokument, sowie eine ausführliche Literatur- und Multimedialiste.
Bitte am 26.07. bequeme Kleidung und Stifte mitbringen.
Zielgruppe: Alle interessierten Menschen mit und ohne Vorwissen – auch wenn Teil I nicht absolviert wurde!

Der Workshop wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.demokratie-leben.de.

Das Angebot ist kostenfrei!

Anmeldung und Infos:
Singener Kriminalprävention
Tel.: 07731/85-544
skp@singen.de 


Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung X