Anmeldung zur Eheschließung

Sie wollen heiraten? Herzlichen Glückwunsch!

Bitte melden Sie die Eheschließung bei dem Standesamt an, wo Sie beide mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind.

Bei mehreren Wohnsitzen können Sie das Standesamt frei auswählen.

Sie wohnen beide nicht in Singen, möchten aber gerne hier heiraten? - Kein Problem! Das Standesamt Ihres Wohnsitzes, bei dem Sie die Eheschließung anmelden müssen, wird uns auf Ihren Wunsch dazu ermächtigen, Ihre Eheschließung vorzunehmen.

Bitte setzen Sie sich dann wegen eines Termins mit uns in Verbindung. 


Hier können Sie sich in Singen trauen lassen:

Im Trauzimmer des Rathauses

Das Trauzimmer des Standesamts befindet sich im Rathaus. Das wunderschöne Wandgemälde des bekannten Künstlers Otto Dix verleiht dem Raum eine feierliche Atmosphäre.

Im Runden Turm von Bohlingen 

Schließen Sie den Bund fürs Leben an einem ganz besonderen Ort - im Runden Turm von Bohlingen - einem idyllischen Singener Ortsteil.

Im MAC – Musem Art & Cars

Das MAC Museum Art & Cars (Parkstr. 1) präsentiert in regelmäßigen Wechselausstellungen hochkarätige Kunst im Dialog mit exklusiven Automobilen. Ein Ort mit extravagantem Flair bietet der Museumsgarten. Trauen Sie sich open Air mit dem Hohentwiel vor Augen. Für Indoor-Wünsche bietet die Galerie mit Werken namhafter Künstler einen einzigartigen Rahmen.

Flyer zur Trauung im MAC


Kosten der Eheschließung

Anmeldung beide Ehepartner deutsche Staatsangehörigkeit: 40 Euro
Anmeldung bei ausländischer Beteiligung: 80 Euro
Falls ein Dolmetscher bei der Eheschließung tätig wird: 20 Euro
Falls ein Stammbuch gewünscht wird: 20 bis 40 Euro
Falls Samstagstrauung oder Trauung außerhalb der Öffnungszeit: 100 Euro
Eheurkunde: 12 Euro


Für Paare, die sich das „Ja-Wort“ an einem Samstag im Trauzimmer der Stadt Singen geben wollen, stehen 2021 folgende Termine zur Verfügung:
  • 8. Mai 2021
  • 22. Mai 2021
  • 12. Juni 2021
  • 17. Juli 2021
  • 14. August 2021
  • 4. September 2021

Für Trauungen an Samstagen wird eine zusätzliche Gebühr von 100 Euro erhoben

Das MAC-Museum bietet folgende Trautermine an:

  • Freitag, 14. Mai 2021
  • Samstag, 19. Juni 2021
  • Freitag, 2. Juli 2021
  • Freitag, 23. Juli 2021
  • Freitag, 10. September 2021
  • Samstag, 25. September 2021
Trautermine im MAC 2020:
  • Freitag, 25.09.2020

Weitere Infos: Telefon 07731/85-598 und 85-597, E-Mail: standesamt@singen.de

Zum Heiraten gehören immer zwei

Deshalb müssen auch grundsätzlich beide Partner die Eheschließung anmelden. Sollte dies für einen nicht möglich sein, kann er den anderen ausnahmsweise schriftlich bevollmächtigen. Formulare dafür hat das Standesamt (Beitrittserklärung).

Nach Prüfung der Ehefähigkeit muss der Standesbeamte abklären, ob rechtliche Gründe gegen die Eheschließung bestehen. Dafür werden verschiedene Unterlagen benötigt.

Welche Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung erforderlich sind,
hängt vom Einzelfall ab.

  • Alle Unterlagen sollten nicht älter als 6 Monate sein.

Ist es für Sie beide die erste Ehe und sind Sie volljährig und deutsche Staatsangehörige, dann reichen in der Regel folgende Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Wohnsitzbescheinigung vom Meldeamt, falls jemand nicht in Singen wohnt
  • Geburtsurkunde (wenn im Ausland geboren) oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister mit Hinweisen (wenn im Inland geboren)

Bei Heirat mit ausländischen Bürgern empfehlen wir in jedem Fall bei uns vorbeizukommen, damit wir Ihnen eine Liste von benötigten Unterlagen, je nach den rechtlichen Gegebenheiten Ihres Landes, geben können. 


Trauungen an Samstagen im Trauzimmer des Rathauses - Termine 2020

16. Mai Unter der Woche sind die Termine von 
06. Juni Montag bis Donnerstag von 8 - 15.30 Uhr
27. Juni und freitags von 8 - 12 Uhr frei wählbar.
18. Juli
15. August
05. September

Termine für den Runden Turm und das MAC: nach Absprache


Information für Ausländer, die in Deutschland heiraten

Verfahren zur Befreiung von der Pflicht zur Vorlage eines Ehefähigkeitszeugnis nach § 1309 Abs. 2 BGB

Ausländische Mitbürger dürfen eine Ehe grundsätzlich nur dann eingehen, wenn sie ein Zeugnis der zuständigen Behörde ihres Heimatstaates darüber beigebracht haben, wonach der Eheschließung nichts entgegensteht. Sinn der Regelung ist, Doppelehen und unwirksame Ehen zu vermeiden.

Da eine Vielzahl von Staaten diese Zeugnisse nicht ausstellen oder aber die Bescheinigung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, bedürfen die Staatsangehörigen dieser Staaten zur Eheschließung einer Befreiung von der Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses. Für diese Entscheidung sind die Präsidenten der Oberlandesgerichte zuständig.

Gegenstand des Befreiungsverfahrens ist die Prüfung der Ehefähigkeit; d.h. ob nach dem Recht der Heimatstaaten der Verlobten ein Ehehindernis vorliegt oder eine sachliche Ehevoraussetzung fehlt. Bespielhaft seien ein von den deutschen Vorschriften abweichendes Ehemündigkeits- bzw. Volljährigkeitsalter genannt. Auch ist festzustellen, dass eventuelle Vorehen wirksam aufgelöst sind.

Der Befreiungsantrag selbst wird von dem Standesbeamten bei der Anmeldung der Eheschließung entgegengenommen. Die Verlobten haben sich daher zunächst an das Standesamt ihres Wohnortes zu wenden. 


Namensführung nach der Heirat

Für deutsche Staatsangehöriger gilt, dass jeder Ehegatte seinen zur Zeit geführten Familiennamen auch nach der Eheschließung weiterführen kann. Es kann auch der Geburtsname des Mannes oder der Geburtsname der Frau zum Ehenamen bestimmt werden.

Geschiedene oder Verwitwete, die wieder heiraten, dürfen den angeheirateten Familiennamen des früheren Partners auch zum gemeinsamen Ehenamen in der neuen Ehe bestimmen.

Der Ehegatte, dessen Geburtsname nicht Ehename wird, kann seinen bisher geführten Namen voranstellen oder anfügen. Dies ist nicht möglich, wenn der gewählte Ehename bereits aus mehreren Namen besteht. Besteht der Name des Ehegatten, den er voranstellen oder anfügen will aus mehreren Namen, so kann er nur einen dieser Namen voranstellen oder anfügen.

Die Erklärung,  mit der ein Ehename bestimmt wird, kann bei der Eheschließung aber auch später abgegeben werden. Wurde ein Ehename bestimmt, kann diese Erklärung während Bestehens der Ehe nicht widerrufen werden. Ein vorangestellter oder angefügter Name kann jederzeit widerrufen werden, eine neue Erklärung ist jedoch nicht mehr zulässig, d.h. Sie können nicht erst voranstellen, später widerrufen und dann anfügen.

Alle Erklärungen können Sie vor dem Standesbeamten abgeben. Wird der Ehename nicht bei der Eheschließung bestimmt, so ist eine spätere Ehenamensbestimmung ebenso gebührenpflichtig wie Beifügung oder Widerruf.

Die Ehenamensbestimmung erstreckt sich auf Ihre vor der Eheschließung geborenen gemeinsamen Kinder bis zu Vollendung des 5. Lebensjahres automatisch, danach durch Anschlußerklärung des gesetzlichen Vertreters. Hat das Kind bereits das 14. Lebensjahr vollendet, so gibt es diese Erklärung mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters selbst ab. Ab Volljährigkeit erklärt es allein.

Bestimmen Sie bei der Eheschließung keinen Ehenamen, so ändert sich der Name der gemeinsamen zuvor geborenen Kinder nicht automatisch. Wird erst durch Ihre Eheschließung eine gemeinsame Sorge begründet - haben Sie also zuvor vor dem Jugendamt keine Sorgeerklärung abgegeben, so können Sie den Namen Ihrer Kinder binnen 3 Monaten neu bestimmen.

Hatten Sie zuvor durch eine Erklärung vor dem Jugendamt die gemeinsame Sorge begründet, so lief die 3-Monatsfrist zur Neubestimmung des Geburtsnamens ab Abgabe der Sorgeerklärung. Für über 5 Jahre alte Kinder gilt das oben Gesagte. Bei der Anmeldung der Eheschließung werden Sie ausführlich darüber beraten.

Für die Namensführung ausländischer Eheschließender gilt grundsätzlich das jeweilige Namensrecht. Sie können sich namensrechtlich für Ihr Heimatrecht entscheiden, aber auch für das Heimatrecht Ihres künftigen Ehegatten. Das gilt auch, wenn einer der künftigen Ehegatten deutscher Staatsangehöriger ist, das deutsche Recht gilt hier nicht vorrangig.

Sie sind beide ausländische Staatsangehörige und einer von Ihnen hat seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland, können Sie für Ihren künftigen Namen auch das deutsche Recht wählen. Sie sollten sich jedoch immer dann, wenn die von Ihnen gewünschte Namensführung nicht Ihrem Heimatrecht entspricht, zuvor bei Ihrer Auslandsvertretung versichern, dass diese auch in Ihrem Heimatland akzeptiert wird. Sonst kann es passieren, dass Sie in Deutschland durch Ihre eigene Erklärung einen anderen Familiennamen führen als in Ihrem Heimatland und Ihr Reisepass nicht geändert wird. Denn die einmal hier abgegebene Ehenamenserklärung nach deutschem Recht ist während des Bestehens der Ehe unwiderruflich.


Haben Sie noch weitere Fragen, oder möchten Sie Ihre Unterlagen für die Anmeldung Ihrer Eheschließung abgeben, dann sind wir für Sie da:                                              

Frau Sommer
Tel. 07731 85-598
Fax 07731 85-603
standesamt@singen.de

Frau Martinez
Tel. 07731 85-597
standesamt@singen.de

Bitte vereinbaren Sie einen Termin!

Wenn Sie Unterlagen abgeben möchten, oder Informationen über Eheschließung benötigen, ist dies nur mit Termin möglich!



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