125 Jahre im Zeichen des Helfens

Zu einem unterhaltsamen Festakt lud der Singener Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) anlässlich seines 125-jährigen Bestehens in den Bürgersaal des Rathauses ein. Oberbürgermeister Bernd Häusler begrüßte in seiner Funktion als Ortsvereinsvorsitzender die zahlreichen Gäste aus Politik, der heimischen Wirtschaft, des Klinikums sowie Peter Löchle, Vizepräsident des DRK-Landesverbands. Sogar eine kleine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr aus der slowenischen Partnerstadt Celje war zum Festakt angereist.

In seiner Begrüßung dankte Häusler den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im DRK und er unterstrich dabei die große Bedeutung des Ehrenamtes für die Stadt und die Zivilgesellschaft. Dann ging das Stadtoberhaupt auch auf die beeindruckende Bilanz des Ortsvereins ein.

Dieser leistete unter anderem 81 Sanitätsdienste, bei denen 261 Einsatzkräfte 1.625 Stunden tätig waren. Mit 172 Fahrten und rund 6.000 Kilometern wurden gebehinderten Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht und 166 Helferinnen und Helfer hatten 1.400 Blutspender bei zehn Terminen betreut. Ein Dank ging dann auch an die Einzelpersonen und die heimischen Unternehmen, die mit ihren Geldspenden den Ortsverein tatkräftig unterstützen.

Vizepräsident Peter Löchle ging in seinem Grußwort auf die weltweite Arbeit des DRK ein. In vielen Krisengebieten auf der Erde leisten DRK-Helfer wertvolle und wichtige Hilfe für die Menschen, so Löchle, und er stellte weiter fest, dass der Ortsverein in Singen ein fester Bestandteil der Stadt sei. Man könne daher sehr stolz auf das 125-jähige Bestehen sein, so der Landesverbands-Vizepräsident. Als Geschenk überreichte Löchle an Bernd Häusler ein großes Bild, auf dem 1.500 Helfer vor dem Brandenburger Tor ein riesiges Rotes Kreuz bilden.

Für den Festakt im Bürgersaal hatte Helmut Fluck aus seinem Fundus Gegenstände aus der Geschichte des Ortsvereins präsentiert. Und in historischen Schwesternuniformen zeigten sich Irmgard Reuter sowie Gertrud Wagner.

Renate Brugger, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin, dankte dem Ortsverein Singen für die Unterstützung bei den vielen Großveranstaltungen im Landkreis und überreichte einen Scheck über 3.000 Euro für die Arbeit des Ortsvereins. Mit einem detailreichen Festvortrag ließ Stadtarchivarin Britta Panzer die 125-jährige Geschichte des Roten Kreuzes in Singen Revue passieren. Die Vertreter aus Celje verliehen OB Häusler noch eine Ehrenplakette und die Band „Hontes-Brass“ sorgte für beste Unterhaltung bei diesem gelungenen Festakt, der ganz im Zeichen des Helfens und der Menschlichkeit stand.

Bildunterschrift:
Der Vizepräsident des DRK-Landesverbands, Peter Löchle (rechts), überreichte Oberbürgermeister Bernd Häusler ein großes Bild, auf dem 1.500 Helfer vor dem Brandenburger Tor ein riesiges Rotes Kreuz bilden.


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