07.04.2017: 2. Klausurtagung des Gemeinderates

Intensiv und produktiv – so kann man die Atmosphäre der rund fünfstündigen Klausurtagung des Singener Gemeinderates zusammenfassen, deren zentrales Thema der Verhandlungsstand zum geplanten Einkaufs-und Dienstleistungszentrum „Cano“ des Hamburger Investors ECE war. Oberbürgermeister Bernd Häusler gab den Ratsmitgliedern zu Beginn einen kurzen Überblick in den aktuellen Planungsstand des Bauprojektes. Man sei schon sehr weit vorangekommen, habe aber auch sehr akribisch um viele Details mit ECE verhandelt, so das Stadtoberhaupt.

Das zeigte sich dann bei dem Bericht zu den Verhandlungen mit ECE. Der mittlerweile über 100 Seiten lange Städtebauliche Vertrag schreibt nämlich jede Kleinigkeit fest, die im Zusammenhang mit den Bau des Centers relevant sind und die von Seiten der Stadt und des Gestaltungsbeirates vom Investor gefordert werden. Die Gespräche mit ECE wurden mit Nachdruck und Beharrlichkeit geführt, betonte der OB. Der Gemeinderat war dann aufgefordert, die bisherigen Verhandlungsergebnisse des Städtebaulichen Vertrages zu bewerten und zu beurteilen.

Unter dem Strich ließ sich feststellen, dass der Gemeinderat der Linie der Verwaltung folgt und diese auch gutheißt.

Intensiv diskutiert wurde unter anderem über den reibungslosen Ablauf bei der Anlieferung des Centers. Hier müsse man besonders darauf achten, dass der Lieferverkehr nicht zu Behinderungen der Buslinien und des Straßenverkehres am Bahnhofsplatz und der Umgebung führe. Auch wurde über die geplante Gastronomie und über die Sortimentsvorgaben gesprochen.

Man erwarte vom Betreiber ECE, dass im Center keine Massendiscounter untergebracht werden. Das „Cano“ solle einen attraktiven Angebotsmix bieten und keine Billigketten, so war es von einigen Gemeinderatsmitgliedern zu vernehmen.

Oberbürgermeister Bernd Häusler zeigte sich am Ende der Klausurtagung zufrieden mit der Diskussion: „Wir sind auf einem guten Weg. Der Gemeinderat hat unsere wirklich intensiven und langwierigen Verhandlungen mit ECE gutgeheißen. Es zeigt mir, dass die Richtung stimmt und wir durch unser politisches Gremium die Rückendeckung für die weitere Vorgehensweise bis zur Unterzeichnung des Städtebaulichen Vertrages bekommen haben.“


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