Ilse Schmitz (1904-1979). Wiederentdeckt.

Bild zur Veranstaltung
So 16.07.2017
bis
So 24.09.2017
Wo:
Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 10 • 78224 Singen
Öffnungszeiten:
Di-Fr: 14-18 Uhr / Sa+So: 11-17 Uhr/ Feiertag: wie Wochentag
Eintrittspreis:
Einzel: 5,00€/3,00€ ermäßigt / Kinder bis 7 Jahre frei / Jeden Donnerstag für alle Besucher frei /
Veranstalter:
Kunstmuseum Singen
Tel. +49 (0)7731 - 85 271 • Fax +49 (0)7731 - 85 373 • E-Mail an den VeranstalterZur Homepage

Das malerische und zeichnerische Werk von Ilse Schmitz (1904-1979), geborene Pieper, ist schmal. Aus diesem Grund zählt Ilse Schmitz zu den wenig bekannten Künstlerinnen, die während und nach dem 2. Weltkrieg auf der Bodenseehalbinsel Höri lebten und arbeiteten. Mit der Vorstellung dieses Werks, separat präsentiert im Rahmen der Ausstellung „Jean Paul Schmitz (1899-1970). Ein rheinischer Expressionist am Bodensee.“, möchte das Kunstmuseum Singen einen Beitrag zu dessen Wiederentdeckung leisten.

Ilse Pieper studierte von 1921 bis 1927 an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf Malerei und Zeichenkunst, um – so die Bedingung der Eltern – Zeichen- und Sportlehrerin zu werden. Im Umfeld der Heinrich Nauen-Klasse lernte sie Mitte der 1920er Jahre ihren späteren Mann Jean Paul Schmitz kennen, mit dem sie 1934 zu einer sechsmonatigen Studienreise nach Ischia aufbricht und von 1936 bis 1940 in Italien und Griechenland lebt und arbeitet. Die schwungvollen Aquarelle und Tuschen aus dieser produktiven Zeit, ergänzt um wenige Ölbilder, stehen im Zentrum der Ausstellung. Mit der Rückkehr nach Berlin, den schweren Jahren im Hotzenwald (1940-1949) und dem Umzug auf die Höri 1949 findet Ilse Schmitz, die ihrem Mann die ungestörte Entfaltung seines Werkes ermöglicht, kaum noch Muße, zu zeichnen und zu malen. Erst nach Jean Paul Schmitz´ Tod 1970 entstehen gelegentlich neue Gemälde, zumeist Blumenstillleben.
Kooperation mit dem Nachlass Jean Paul und Ilse Schmitz.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 16. Juli 2017, 11 Uhr


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