Antonin Dvoráks Cello-Konzert für Schulklassen

Bild zur Veranstaltung
Fr 25.05.2012 - 11.00 Uhr
Wo:
Stadthalle
Hohgarten 4 • 78224 Singen
Eintrittspreis:
5 € Schüler, 10 € Erwachsene
Veranstalter:
Volksbühne Singen e.V. • Tourist Information Singen +49 (0)7731 85-262/-504

Antonín Dvorák
Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op.104
(Auszüge)

Besonders für Klassen vom 3. bis 6. Schuljahr geeignet!

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
Dirigent: Petr Altrichter
Solist: Ludovit Kanta, Violoncello (Bild)
Moderation: Florian Riem
Dauer ca. 50 Minuten

Das vielleicht berühmteste Konzert für Violoncello und Orchester  präsentiert die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz mit dem slowakischen Solisten Ludovit Kanta und dem tschechischen Dirigenten Petr Altrichter. Es gehört auf jeden Fall zu Antonín Dvořáks bekanntesten Werken und ist eines der wichtigsten Stücke des Cello-Repertoires.

Antonín Dvořák war ursprünglich gar nicht sehr angetan vom Cello: „Oben näselt es und unten brummt es“, meinte er einmal geringschätzig. Doch dann schrieb er 1895 aus Freundschaft zu einem Cellisten das Werk, um das ihn später zahlreiche Komponistenkollegen beneideten und das bis heute immer wieder in Konzertsälen auf der ganzen Welt erklingt. Nachdem er die Partitur gelesen hatte, soll der Komponist Johannes Brahms ausgerufen haben: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!"

Der erste Satz ist sehr klassisch gegliedert. Nach dem berühmten, sehr eingängigen Hauptthema folgt ein sehr ruhiges Hornsolo mit dem Seitenthema, das ebenfalls sehr einprägsam ist. Das Cello setzt in diesem Satz für ein Konzert relativ spät und plötzlich ein, und entwickelt eigene melodische Linien, die mit den vorgestellten Themen wenig zu tun haben. Es entwickelt sich ein Dialog zwischen Orchester und Soloinstrument. In diesem weitgehend ruhigen Satz zitiert Dvořák sein Lied „Lasst mich allein" (op. 82. Nr.1), das Lieblingslied seiner Schwägerin, die im Frühjahr 1895 verstarb. Dvořák war einst heimlich in sie verliebt. Der Schlusssatz wird zunächst vom Orchester ruhig eingeleitet und steigert sich, bevor nach etwa. einer halben Minute das Cello einsetzt und das Thema des Satzes vollständig spielt. Ganz am Ende, in der so genannten Coda, wird noch einmal das Lied „Lasst mich allein“ zitiert.

Intendant Florian Riem liefert spannende Hintergrundinformationen zum Komponisten, dem Werk, der Instrumentierung sowie dem Dialog zwischen Cello und Orchester.

Eintritt: 5 € Schüler, 10 € Erwachsene
Ab 20 Schülern ist eine Begleitung frei.

Das Konzert wird von der Volksbühne Singen e.V. mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Singen-Radolfzell veranstaltet.


Für Termine und Daten übernehmen die Stadt Singen
und die Betreibergesellschaft inCITI Singen GmbH keine Haftung


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