Hohentwiel von Industriestraße

Toleranztage an der Johann-Peter-Hebel-Schule

Die Johann-Peter-Hebel-Schule startete mit ihren „Toleranztagen“ – Projekte, Veranstaltungen und Aktionen rund um die Themen Toleranz, Akzeptanz, Rücksicht, Menschenrechte und Empathie.

Zum Start gab es einen Auftritt der „Wilden Bühne“ aus Stuttgart, die ein neues und mit der Schulsozialarbeit der Schule entwickeltes Theaterstück aufführten. Hierbei hatten die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klasse die Möglichkeit, sich über die eigenen familiären Wurzeln bewusst zu werden und über die eigene Herkunft zu berichten. Anfangs fiel das den Jugendlichen, die fast alle einen Migrationshintergrund haben, nicht leicht, doch nach und nach lösten sich die Hemmungen auf und die Schüler agierten selbst auf der Bühne oder gaben den Schauspielern der „Wilden Bühne“ Regieanweisungen. Die meist kritischen und mit Vorurteilen durchzogenen Szenen konnten mit mehr Toleranz, Empathie und Mitgefühl friedlich gelöst und zu Ende gespielt werden. Das Verständnis für Sprachbarrieren, Neuorientierung in fremden Ländern/Kulturen oder Andersartigkeit wuchs zunehmend.

Das Projekt fand außerhalb der regulären Schulzeit statt und wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Singener Kriminalprävention (SKP) unterstützt.



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