
in Zusammenarbeit mit dem Singener Museumsverein e.V., dem Hegau-Geschichtsverein e.V., dem Arbeitskreis Kulturlandschaft sowie der Kreisarchäologie Konstanz
Kostenbeitrag jeweils: 4,00 €, ermäßigt 3,00 €
Di., 24. Januar 2012, 19.00 Uhr
Sebastian Pfeifer:
Auf Biegen und Brechen – Geweihverarbeitung am altsteinzeitlichen Petersfels
Zahlreiche Funde aus Rentier-Geweih an der Engener Petersfels-Höhle zeugen von der großen Bedeutung dieses Materials für die Jäger der Altsteinzeit. Präsentiert werden spannende Experimente und neue Erkenntnisse zur Geweihverarbeitung vor 15000 Jahren.
Di., 06. März 2012, 19.00 Uhr
Friedrich Krause:
Von Schwertern und Pflugscharen – Die Schmiedekunst der Kelten
Erstaunlich innovativ und geradezu perfekt war das Können der Kelten im Umgang mit dem Eisen. Die von ihnen entwickelte Schmiedekunst hat bis heute Bestand. Zahlreiche Fundstücke aus der Sammlung des Hegau-Museums zeugen vom großen handwerklichen Geschick der keltischen Schmiede.
Mi., 25. April 2012, 20.00 Uhr - Stadthalle Singen
Prof. Dr. Dirk Krausse:
80 Tonnen Keltengrab – Die Bergung der Fürstin von der Heuneburg
Im Jahr 2010 wurde unweit der keltischen Heuneburg ein 2500 Jahre altes Kammergrab entdeckt. In einer spektakulären Aktion wurde die gesamte Grabkammer im Block geborgen und als Schwertransport ins Labor transportiert. Die aufregende Bergung und bisherige Ergebnisse des außergewöhnlichen Projektes werden vorgestellt.
Di., 19. Juni 2012, 19.00 Uhr
Dr. Guntram Gassmann & Dr. Günther Wieland:
Keltische Eisenproduktion im Nordschwarzwald
Bereits seit den 1930er Jahren ist eine frühlatènezeitliche Siedlung bei Neuenbürg im Nordschwarzwald bekannt. Inzwischen ist bewiesen, dass die Kelten hier schon vor 2500 Jahren Eisenerze in beträchtlichem Umfang abgebaut und verarbeitet haben. Die untersuchten Verhüttungsareale erlauben einen detaillierten Einblick in die keltische Eisenproduktion.
Di., 16. Oktober 2012, 19.00 Uhr
David Bibby:
Den Kelten auf der Spur – Neue Wege der Dokumentation von Grabungsbefunden
Mit modernster Grabungstechnik können archäologische Befunde heutzutage digital erfasst und virtuell rekonstruiert werden. Als Beispiele für die fantastischen Möglichkeiten dieser Dokumentationsmethoden dienen verschiedene Ausgrabungen in Baden-Württemberg.
Di., 13. November 2012, 19.00 Uhr
Dr. Renate Ebersbach:
Siedlungsdynamik am Bodensee – Neue Einblicke aus der Feuchtbodenarchäologie
Bei der modernen Erforschung der jungsteinzeitlichen Pfahlbauten am Bodenseeufer stehen Fragen nach der Struktur der Siedlungen im Vordergrund. Die Wahl des Standortes von Häusern und Dörfern sowie deren Nutzungsdauer bieten interessante Einblicke in die Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse vor Jahrtausenden.
Mi., 5. Dezember 2012, 19.00 Uhr
Dr. Gunter Schöbel:
Der Weg zum Weltkulturerbe: die Pfahlbauten
Die Pfahlbauten rund um die Alpen gehören seit vergangenem Jahr zum Weltkulturerbe - obwohl von ihnen praktisch nichts zu sehen ist. Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen verschreibt sich seit Jahrzehnten der spannenden Vermittlung dieses verborgenen Schätze.
In Kooperation mit dem Hegau-Geschichtsverein e.V. und der Kreisarchäologie Konstanz Weitere Informationen und Anmeldung unter 07731/85239
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Sa., 12. Mai 2012, ganztägig
Die frühkeltische Heuneburg und ihr archäologisches Umfeld
Die Bus-Exkursion unter Leitung des Kreisarchäologen Dr. Jürgen Hald führt an die Obere Donau. Wir begeben uns auf Entdeckungsreise in die frühe Eisenzeit. Das Burgplateau mit Gebäuderekonstruktionen und mächtigen Fürstengrabhügeln lassen die Welt der frühen Kelten wieder lebendig werden.
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Sa., 06. Oktober 2012, ganztägig
Der Magdalenenberg – ein keltischer Fürstengrabhügel auf der Baar
Von Villingen wandern wir vor die Tore der Stadt, um den größten Grabhügel der Eisenzeit in Mitteleuropa zu erklimmen. Weiterhin besuchen wir das Franziskanermuseum, wo die Funde aus dem Großgrabhügel und die konservierte hölzerne Grabkammer bestaunt werden können.
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Fr., 20. Juli 2012, nachmittags
Kultur-Velo: Keltische Grabhügel auf dem Bodanrück
Per Fahrrad geht es auf den Bodanrück zwischen Konstanz und Stockach. Besichtigt werden Grabhügelgruppen der Bronze- und Eisenzeit, die zwischen 1600 und 400 v. Chr. angelegt wurden. Die etwa 20 km lange Tour eignet sich für jeden, der die heimische Archäologie vor Ort erforschen möchte.
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Programm: Veranstaltungsreihe "Treffpunkt Archäologie" der Kreisarchäologie Konstanz