Das Seniorenbüro im Rathaus

Hier erhalten ältere Menschen und deren Angehörige unabhängige Beratung und Information über

  • Art und Umfang von Unterstützungsmöglichkeiten
  • Finanzierungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung, der Sozialhilfe und weiterer Kostenträger

Das Seniorenbüro ist zudem Pflegestützpunkt des Landratsamts Konstanz – Außenstelle Singen.

Die Beratung findet sowohl telefonisch als auch in persönlichen Gesprächen im Büro oder bei einem Hausbesuch statt. Bei Bedarf werden auch Hilfen vermittelt. Die Beratung ist kostenlos und erfolgt unter Wahrung der Schweigepflicht.


 

Aktuelles Interreg-Projekt "Älter werden im Quartier"

Wie kann gute Nachbarschaft gelingen?

Die Stadt Singen ist gemeinsam mit den Städten Königsfeld und Tuningen, dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Kanton Schaffhausen Teil des „Demografie-Netzwerkes“ im Rahmen des Interreg V-Programmes Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Jeder Partner führt bis zum Sommer 2018 ein Projekt zum Thema „Demografischer Wandel“ durch. Ein Austausch zu Ergebnissen, Vorgehensweisen und Erfahrungen findet regelmäßig statt.

In Singen geht man bei „Älter werden im Quartier“ in der Südstadt der Frage nach, wie es gelingen kann, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung gut älter werden können. Vor allem das nachbarschaftliche Verhältnis spielt dabei eine zentrale Rolle. Grundfrage ist dabei: Wie schafft man es, dass ein gut nachbarschaftliches Verhältnis zwischen allen Altersgruppen im Quartier aufgebaut und gepflegt wird?

Zu Beginn der Grundlagenarbeit und Umsetzung im Frühsommer 2016 wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen, welche sich in regelmäßigen Abständen trifft, um nächste Schritte zu planen. Diese besteht aus Bürgermeisterin Ute Seifried, Sozialplaner Udo Maier sowie Gabriele Glocker und Verena Zupan vom städtischen Seniorenbüro. Begleitet wird das Projekt von der translake GmbH aus Konstanz.

Zum Auftakt wurden Gespräche mit Multiplikatoren in der Singener Südstadt gesucht, um auf Vorhandenem aufzubauen, Partner für das Projekt zu gewinnen und das Vorgehen abzustimmen. Folgende Institutionen wurden dabei angesprochen: Emil-Sräga-Haus, evangelische Südstadtgemeinde, freie evangelische Gemeinde, freie Evangeliums-Christen Gemeinde, Kinderhaus Masurenstraße, Michael-Herler-Heim, Muslim Gemeinde, Nachbarschaftstreff LILJE, Pfarrei St. Elisabeth und Siedlergemeinschaft e.V.

Weiterhin sind die folgenden Gruppen aktiv am Prozess beteiligt, um unter anderem das Vorgehen zu reflektieren, Vor-Ort-Wissen zu erhalten und fachliche Expertisen einzuholen:

- Lenkungsgruppe: Vertreter der Fraktionen des Gemeinderates

- Spurgruppe: Bunt gemischte Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus der Südstadt

- Fachlicher Beirat: Fachvertreter aus der Singener Südstadt, z.B. von ambulanten Diensten, Pflegeheimen, Kirchen, Stadtseniorenrat, Schulsozialarbeit, Familienberatung, Wohnungsbaugenossenschaft

Inhaltlich erster Schritt ist die Durchführung von Interviews in der Südstadt bis Ende Dezember 2016. Diese bilden die Grundlage für die Ausarbeitung der weiteren Phasen. Besonderheit ist, dass Bewohner des Quartiers sich gegenseitig befragen, was ihnen an ihrem sozialen Umfeld gefällt oder was sie gerne ändern und tun würden, damit eine gute Nachbarschaft und damit auch ein älter werden im Quartier gelingt.

Nähere Informationen zum Projekt und zur Möglichkeiten der Mitwirkung gibt es beim städtischen Seniorenbüro: Gabriele Glocker (07731/85-540, Gabriele.Glocker@singen.de ) und Verena Zupan (07731/85-709, Verena.Zupan@singen.de ).

Das Projekt Demografie-Netzwerk wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der EU und Schweiz.


Nützliche Links

Homepage des Stadtseniorenrates Singen

Pflegestützpunkt LRA Konstanz

Newsletter "Älter werden im Quartier"

Auswertung des Fragebogens

Auswertung als Kurzbericht


Weitere Informationen

Seniorenwegweiser der Stadt Singen


  • Logo der inCITI Singen GmbH
  • Logo der Thüga Energie GmbH
  • Logo der Sparkasse Singen-Radolfzell
  • Logo des Singener Wochenblatts
  • Logo Vierländerregion Bodensee