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GEMS-Jazz: ROSEBUD
Wann:
Do 10.06.2010
20.30 Uhr
 
 
Wo:
Kulturzentrum GEMS
Mühlenstraße 13
78224 Singen
Veranstalter: Jazz Club Singen
++ http://www.jazzclub-singen.de
Tel: 004152-7401480 oder 07731-66557


JAZZ UND AMERICAN FOLKMUSIC -  EINE PHANTASTISCHE FUSION
ROSEBUD
PLAYS THE MUSIC OF NEWPORT
GESANG/SAXOPHON/POSAUNE/GITARRE-BANJO

BEATE SAMPSON: VOCALS
ULRICH WANGENHEIM: SAXOPHONE
JOHANNES HERRLICH: TROMBONE
GEOFF GOODMAN: GUITAR, BANJO

EINE PHANTASTISCHE FUSION VON JAZZ UND AMERICAN FOLK

Alte Songs in neuem Gewand – der Gitarrist und Banjospieler GEOFF GOODMAN ist ein äusserst eigenwilliger Musiker. Abseits von jeglichem Mainstream sitzt er zwischen allen Stühlen, wo er sich auch noch hörbar pudelwohl fühlt. Wenn einer zwischen engagierter Jazz-Avantgarde und eher schräg gestelltem Oldtime-Jazz, Tabla und Strings, griechischer Folklore und amerikanischen Cowboysongs, Folk, Country und Blues oszilliert, kann dabei leicht Chaos entstehen – oder aber jene kreative Alchemie, für die Geoff  Goodmans ROSEBUD QUARTET steht (Rosebud = Rosenknospe!). Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Musik, die mit den Newport-Festivals der frühen 60er Jahre ein gut Teil zur Politisierung junger Menschen beitrug. Das Festival fungierte als Schnittstelle von Alt und Jung, von Roots und Gegenkultur. Vergessene Bluesmusiker erlebten ihr Revival, Bob Dylan setzte mit der E-Gitarre Folkies unter Strom.  Goodman erinnert mit der Sängerin BEATE SAMPSON  („eine zum Niederknien schöne Stimme“ Jazzthetik) an die alten Zeiten: mit Songs von „Freight Train“ bis „Down by the Riverside“, die noch Jahrzehnte später zum Pflichtrepertoire von Pfadfindern zählten. Doch Rosebud entstaubt den Kram gründlich und bastelt mit den Farben von Saxophon, ULRICH WAGENHEIM, Posaune JOHANNES HERRLICH, Gitarre/Banjo und Stimme aus den alten Kamellen von Folkies und Protestlern herrliche Arrangements, an denen auch der Rootsfan Bill Frisell seinen Spass haben dürfte – bei einem Ohrwurm des legendären Fingerpickers Sam McGee zum Beispiel. Die Band verdrischt Dylans „Maggies Farm“ mit verzerrter Gitarre, macht aus dem Teufelszeug von Skip James einen Blues-Riff-Kanon und lässt an jeder Ecke spüren, dass die Liebe zu den Wurzeln immer vorhanden ist. Das rührt schon an, wie da ein unbequemer Amerikaner der eigenen Tradition zuleibe rückt. Mit so viel verdrehtem Stolz, so viel verrückter Liebe und so viel grosser musikalischer Intelligenz.


Für Termine und Daten übernehmen die Stadt Singen
und die Betreibergesellschaft inCITI Singen GmbH keine Haftung


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